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Kemnath -
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Unsere Stadt - Unser Land - Weitere Auskünfte - Übersichtskarten
 

* Unsere Stadt.

Insbesondere seit der Generalsanierung seiner Altstadt Anfang der neunziger Jahre scheint auf Kemnath mehr denn je zuzutreffen, was der oberpfälzische Gelehrte Paul Zeidler schon vor über vierhundert Jahren dichtete: "eine Perle" sei unsere Stadt, die "hervorgebracht wurde vom Himmel".

"Herz" unserer Stadt ist der Stadtplatz mit seinen Giebelhäuserreihen, dem 1858 vollendeten Amtsgerichtsgebäude in eigenartigem Baustil und der 1448 fertiggestellten gotischen Hallenkirche Mariä Himmelfahrt mit hohen Säulen und Kreuzrippengewölbe. Ihr Turm, östlicher Abschluss des Stadtplatzes, hatte einst zugleich die Funktion eines Wach- und Torturmes erfüllt; er wurde 1849 wegen Baufälligkeit abgebrochen, jedoch durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt, der mit seiner torartigen Durchfahrt an seinen "Vorgänger" erinnert.


Amtsgericht

Kemnath, Stadtplatz: Amtsgericht.
Rechts: die Sebastianssäule aus dem Jahre 1714.
Photo: bjp.


Bemerkenswert ist des Weiteren die Alte Fronveste, ein Gefängnisgebäude aus dem Jahre 1750, in welchem sich das weit über Kemnath hinaus bekannte Heimat- und Handfeuerwaffenmuseum befindet und auch das Stadtarchiv untergebracht ist.

Umwehrt war Kemnath mit einem doppelten Mauerring, Rund- und Schalentürmen. Teile dieser im 18. und 19. Jahrhundert leider weithin verfallenen und abgebrochenen Stadtbefestigungen sind zwischenzeitlich saniert.


Altes Rathaus

Das Alte Rathaus und der Wolfgang-Schmelzl-Brunnen
in der Trautenbergstraße.
Photo: bjp.


Seit 1983 wird alle fünf Jahre (wiederum 2008) in der Fastenzeit die Kemnather Passion aufgeführt. Damit wurde nach zweihundertjähriger Unterbrechung eine Tradition aus dem achtzehnten Jahrhundert wiederbelebt. An den Aufführungen wirken stets weit über 100 Darsteller mit.

Der 2005 eingeweihte "Phantastische Karpfenweg" erinnert an die Tradition des Raumes Kemnath/Tirschenreuth als Zentrum der Speisefischzucht. Die von professionellen Künstlern wie auch von Autodidakten bunt bemalten Karpfenskulpturen begleiten Sie auf einem 2,8 Kilometer langen abwechslungsreichen "Spaziergang der Phantasie entlang romantischer Bachläufe" durch Kemnath. Die originelle Synthese von Stadtrundgang und künstlerischer Freilichtpräsentation lenkte sogar die Aufmerksamkeit der Initiatoren des Projektes "Deutschland - Land der Ideen" auf unsere Stadt, so dass nun auch Kemnath als einer der 365 "Orte im Land der Ideen" für "ein weltoffenes, sympathisches und zukunftsfähiges Deutschland" wirbt.

Seit 1978 gehört die sechshundertjährige Marktgemeinde Waldeck zu Kemnath. Ihr Marktplatz mit seinen Giebelhäuserreihen und der barocken Pfarrkirche St. Johannes Nepomuk lohnt ebenso einen Abstecher wie die Burgruine Waldeck auf dem Schlossberg (aus dem elften Jahrhundert, damit einer der ältesten Burgbauten des bairischen Nordgaues), wo um 1100 Helika von Kastl, die Mutter Ottos I. (des ersten Herzogs von Baiern aus dem Geschlechte der Wittelsbacher), geboren wurde.

Sehenswert ist schließlich die St.-Georgs-Kirche im westlichen Stadtteil Oberndorf mit ihren romanischen Fresken.

Weitere Bilder aus Kemnath I (Rainer Sollfrank/Website der CSU Kemnath)
Weitere Bilder aus Kemnath II (Website des Naturparks Steinwald)
Bilderseiten des HAK

 

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* Unser Land.

Doch nicht nur Kemnath selbst, auch das Umland hat seine Reize. Wer am Wandern Freude hat, findet auf einem dichten Netz von Wander- und Radwegen zwischen Rauhem Kulm, FichtelgebirgeSteinwald und Oberpfälzer Wald Gelegenheit, seinem Vergnügen nach Herzenslust nachzugehen beziehungsweise -zufahren. Ein achtzehn Kilometer langer Geologischer Lehrpfad ist nicht nur für geologisch und biologisch Interessierte reizvoll. Im Winter kommen auf Langlaufloipen und Skipisten in der Umgebung auch "Brettlfreunde" auf ihre Kosten. Und wer Spaß am Radfahren (und die nötige Ausdauer) hat, kann unser Land auf dem Haidenaab- oder dem Fichtelnaab-Radweg erkunden oder Kemnath sogar zum Startpunkt einer viertägigen Oberpfälzer-Wald-Radltour durch die ganze Nordoberpfalz machen.
 

Anzenstein

Der Anzenstein (593 m) bei Schönreuth.
Photo: Rainer Sollfrank.


In der Umgebung bieten sich - unter anderem - als Ausflugsziele für Wander- und Landschaftsfreunde an: 
die Wallfahrtskirche auf dem 731 Meter hohen Armesberg (6 km nordöstlich von Kemnath); 
der 681 Meter hohe Rauhe Kulm (8 km südwestlich von Kemnath) mit seinem Aussichtsturm;
das Waldnaabtal (26 km) bei Falkenberg (zwischen Erbendorf und Tirschenreuth);
das Felsenlabyrinth "Luisenburg" (24 km) in der Nähe Wunsiedels (alljährlich im Sommer Austragungsort der Luisenburg-Festspiele).

Stets einen Ausflug wert sind außerdem unsere Kreisstadt Tirschenreuth (38 km), die beiden "Musikmetropolen" Bayreuth (27 km; Wirkungsstätte Richard Wagners und Franz Liszts und jährlicher Austragungsort der Richard-Wagner-Festspiele) und Weiden (38 km; Wirkungsstätte Max Regers) sowie die einstige oberpfälzische Hauptstadt Amberg (59 km) mit ihrem reizvollen mittelalterlichen Stadtzentrum.

Die nördliche Oberpfalz hat auch Freunden religiöser Kunst mit mancherlei aufzuwarten. Das Kloster Speinshart (12 km) an der Straße von Kemnath nach Eschenbach, erbaut von dem Amberger Architekten Wolfgang Dientzenhofer und mit einer barocken Innenausstattung versehen von Carlo Domenico Luchese, Bartolomeo Luchese und Antonio Triva, gilt als eine der schönsten Kirchen Bayerns. Weitere Kleinodien barocker Sakralkunst in "Reichweite" von Kemnath sind die Stiftskirche Waldsassen (45 km) und die "Kappel" bei Münchenreuth (unweit von Waldsassen, 50 km). 
Eine kirchenbauliche "Spezialität" aus dem Jahre 1908 kann in Weiden (38 km) besichtigt werden: die katholische Pfarrkirche St. Josef, deren Innengestaltung in Jugendstilmanier ausgeführt wurde. Und in Floß bei Weiden (50 km) zeugt die 1815 erbaute, 1980 von den Spuren der Entweihung des Jahres 1938 befreite klassizistische Synagoge von Blüte und Ausrottung jüdischer Kultur in der Nordoberpfalz.
 

Deißental

Die Nordoberpfalz - "Land der tausend Teiche".
Weiher im Deißental bei Eisersdorf.
Photo: Rainer Sollfrank.


Museumsfreunde kommen auf ihre Kosten zum Beispiel in Speichersdorf (9 km; Modelleisenbahn-Ausstellung "La Statione"), Erbendorf (13 km; Heimatmuseum), Weidenberg (18 km; Weidenberger Museumsweg), Fichtelberg (18 km; Automobilmuseumfrüheres Silbereisenbergwerk Gleißinger Fels), in Marktredwitz (27 km; Egerlandmuseum), Wunsiedel (24 km; Fichtelgebirgsmuseum), Hohenberg an der Eger (40 km; Porzellanmuseum), Tirschenreuth (38 km; Fischereimuseum), Waldsassen (45 km; Stiftlandmuseum), Bärnau (48 km; Knopfmuseum), Grafenwöhr (19 km; Erstes Oberpfälzer Kultur- und Militärmuseum), Pressath (13 km; Haus der Heimat) oder Weiden (38 km; Stadtmuseum; Eisenbahnmuseum). 
In der Ortschaft Brand (12 km) wurde das Geburtshaus des Komponisten Max Reger (1873-1916) als Erinnerungsstätte hergerichtet.
Eine Erinnerungsstätte ganz anderer Art gemahnt an der Stelle des einstigen Konzentrationslagers Flossenbürg bei Weiden (54 km) an über 30.000 Opfer nationalsozialistischer Gewalt.
Einen Besuch lohnen auch die Museen in Bayreuth (27 km) und seiner Umgebung: zum Beispiel das Dampflokomotivenmuseum in Neuenmarkt (50 km), das Turmuhrenmuseum in Mistelbach (34 km) oder das Krügemuseum in Creußen (21 km). 
Freunden neuerer deutscher Literatur sei schließlich ein Besuch im Literaturarchiv zu Sulzbach-Rosenberg (57 km) empfohlen. (Siehe auch: Museen in Bayern, WebMuseen BRD/Österreich/Schweiz.)

Das "tiefste Loch der Erde", das im Rahmen des "Kontinentalen Tiefbohrprogrammes" etwa neun Kilometer tief in die Erdkruste hineingetrieben wurde, kann bei Windischeschenbach (zwischen Erbendorf und Weiden) besichtigt werden (23 km; Forschungs- und Informationsstelle des „Kontinentalen Tiefbauprogrammes“).

Wer gerne "in die Luft geht", kann auch dies: vom nur neun Kilometer entfernten Flugplatz Speichersdorf (Manfred-Strößenreuther-Straße 21, D-95469 Speichersdorf, Tel. 09275 - 428, Fax 09275 - 1771) sind Rundflüge und Fallschirm-Tandemspringen möglich.

Und auch "Wasserratten" werden bei uns nicht enttäuscht. Ist doch die Nordoberpfalz das "Land der tausend Teiche", von denen so mancher außer zum Angeln auch zum Baden und Schwimmen einlädt, wie etwa das Naturbad Selingauer Weiher (Gemeinde Ebnath, 14 km), der Rußweiher bei Eschenbach (17 km) oder das Freibad "Kiesibeach" in Pressath (13 km). In  Kulmain (4 km) bietet der Stausee Gelegenheit zum Baden unter freiem Himmel. Natürlich gibt es auch "konventionelle" Schwimmbäder: so das Kemnather Hallenbad, das Freibad im Ferienzentrum Immenreuth (6 km), das Freibad in Brand (12 km) oder das Stadtbad (Freibad) in Erbendorf (13 km) mit der "längsten Breitrutsche der Oberpfalz". In Fichtelberg (23 km) laden die "Kristalltherme" (Kur- und Freizeitbad) mit Natursole-Heilwasser sowie der Fichtelsee zum Besuch ein.
 

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Türkenbundlilie Schwalbenschwanz

Natur im Kemnather Land:
Links: Türkenbundlilie, aufgenommen auf dem Waldecker Schlossberg.
Rechts: Schwalbenschwanz, aufgenommen auf dem Anzenstein.
Photos: Peter Hausbeck.



* Neugierig geworden? Weitere Auskünfte erteilen gern:

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MAPQUEST-Karte: Kemnath in Mitteleuropa MAPQUEST-Karte: Kemnath in Nordostbayern


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Kemnath aus der Vogelschau

Kemnath aus der Vogelschau.
Photo: N. N. (entnommen dem vom HAK herausgegebenen
"Stadtführer Kemnath - Auf historischen Wegen durch eine moderne Stadt").




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