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Chronik
des Heimat- und Handfeuerwaffenmuseums



 
 
1979 Gründung des Heimatkundlichen Arbeits- und Förderkreises Kemnath und Umgebung e. V. (HAK).
Dirk Götschmann, Das Armaturwerk Fortschau (1689-1801). Geschichte eines kurfürstlichen Unternehmens in der Oberpfalz, in: Verhandlungen des Historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg 119 (1979), S. 77-136.
1980 Gründung der Arbeitsgruppe "Museum" im HAK.
Der Kemnather Waffenkenner Josef Leypold "entdeckt" die überregionale, bayernweite Bedeutung der Waffen aus der ersten bayerischen "Gewehrfabrik", dem Armaturwerk Fortschau.
1981 Renovierung der Alten Fronveste, eines 1750 erbauten ehemaligen Gefängnisgebäudes.
Die Stadt Kemnath stellt das Erdgeschoss des Gebäudes dem HAK zur Verfügung.
Der erste Band der HAK-Jahresschrift "Kemnather Heimatbote" erscheint.
Josef Leypold, Handgearbeitete Waffen aus Kemnath, in: Kemnather Heimatbote 1 (1981), S. 11-13.
German Weber, Die Renovierung der Fronveste, in: Kemnather Heimatbote 1 (1981), S. 33-35.
1982 Sammlung von Exponaten für das entstehende Museum.
Gerhard Schultes, Ein Heimatmuseum entsteht, in: Kemnather Heimatbote 2 (1982), S. 31-34.
1983 975-Jahr-Feier der Stadt Kemnath. Hierdurch gewecktes Geschichtsinteresse schlägt sich auch in wachsender Mitgliederzahl des HAK nieder.
Erstmalige Wiederaufführung der Kemnather Passion nach über zweihundertjähriger Unterbrechung.
Josef Leypold, Das Armaturwerk Fortschau, in: Kemnather Heimatbote 3 (1983), S. 34f.
1984 Feierliche Einweihung der renovierten Fronveste und Eröffnung des Museums in deren Erdgeschoss.
Josef Leypold, Wer war Thomas Kugler?, in: Kemnather Heimatbote 4 (1984), S. 12f.
1985 Museum findet großes Interesse. Erste Sonderausstellungen.
Dirk Götschmann, Das Armaturwerk Fortschau, in: Deutsches Waffen-Journal 21 (1985), S. 1204-1209, 1358-1361, 1514-1518.
1986 Ankauf von Fortschauer und Kemnather Waffen. 
Zellen im ersten Stock der Fronveste (wo auch das Stadtarchiv einzieht) werden in das Museum einbezogen.
Dirk Götschmann, Das Armaturwerk Fortschau, in: Deutsches Waffen-Journal 22 (1986), S. 76-80, 283.
1988 Einrichtung einer ständigen Ausstellung über die Kemnather Passion in der Fronveste.
Josef Leypold, Meisterstücke altbayerischer Büchsenmacherzunft, in: Kemnather Heimatbote 8 (1988), S. 13-15.
1989 Museumsgruppe des HAK stellt Vorderlader aus Kemnath auf der 1. Kemnather Gewerbeausstellung aus.
Gerhard Schultes, "... und die es gewiß in der gleichen Arbeit mit allen Meistern und Fabriquen von der Art in Teutschland aufnehmen", in: Kemnather Gewerbe-Ausstellung 19.-21. Mai 89, Kemnath 1989, S. 12-19 (eine leicht gekürzte Fassung dieses Textes können Sie hier nachlesen).
Josef Leypold, "Wenn Fortschau nicht draufsteht ...", in: Kemnather Heimatbote 9 (1989), S. 16-18.
1990 Gerhard Schultes, Das Kemnather Heimatmuseum, in: Heimat Landkreis Tirschenreuth 2 (1990), S. 4-19.
Josef Leypold, "... sind unverzüglich Verhandlungen mit dem Gewehrfabrique-Entreprenneur Cigoni aufzunehmen ...", in: Kemnather Heimatbote 10 (1990), S. 35-37.
1991 Erweiterung des Museums um eine "Galerie" im Dachgeschoss der Fronveste, die jetzt für eine Photoausstellung genutzt wird.
Dirk Götschmann, Die Kuchenreuter und ihre Zunftgenossen. Das Oberpfälzer Büchsenmacherhandwerk von seinen Anfängen bis um 1850 (Studien und Quellen zur Kunstgeschichte Regensburgs III), Regensburg 1991.
Hans Bäte, Steinzeitliche Funde im Kemnather Raum, in: Kemnather Heimatbote 11 (1991), S. 43-45.
Josef Leypold, Kemnather Geschichte im Seesack versteckt, in: Kemnather Heimatbote 11 (1991), S. 58f.
1992 Josef Leypold vermittelt Ankauf weiterer Fortschauer und Kemnather Waffen.
Dirk Götschmann, Geschichtsträchtig: Das Heimat- und Handfeuerwaffenmuseum von Kemnath in der Oberpfalz, in: Deutsches Waffen-Journal 28 (1992), S. 746-749.
Josef Leypold, "High Tech" aus Kemnath, in: Kemnather Heimatbote 12 (1992), S. 13f.
Josef Leypold, Das Büchsenmacherhandwerk um Kemnath im 18. Jahrhundert, in: Kemnather Heimatbote 12 (1992), S. 15-17.
Hans Bäte, Steinzeitliche Funde im Kemnather Raum, in: Kemnather Heimatbote 12 (1992), S. 23f.
1993 Steinzeitliche Funde der HAK-Arbeitsgruppe "Frühgeschichte" werden im Museum ausgestellt.
Hans Bäte, Der frühmesolithische Rastplatz auf dem Schrottenbühl südlich von Kemnath, in: Kemnather Heimatbote 13 (1993), S. 42-44.
1995 Hans Bäte, Steinzeitliche Funde im Raum Kemnath in den Jahren 1994/95, in: Kemnather Heimatbote 15 (1995), S. 36-38.
1996 Hans Bäte, Steinzeitliche Funde im Raum Kemnath, in: Kemnather Heimatbote 16 (1996), S. 10f.
Josef Leypold, "... ein Beweis, wie diese Waffe ausschaut, kann nirgends erbracht werden ...", in: Kemnather Heimatbote 16 (1996), S. 30-32.
1997 Einrichtung eines Büros mit moderner Ausstattung (Computer, Fax, Internet-/eMail-Anschluss); Beginn der Katalogisierung der Exponate mit Hilfe des von der Landesstelle für nichtstaatliche Museen zugelassenen Inventarisierungsprogrammes "HiDA". HAK und Museum seit Juni 1997 mit eigener Website im Internet.
Gerhard Schultes, Die Funde des slawischen Gräberfeldes bei Mockersdorf, in: Kemnather Heimatbote 17 (1997), S. 16-18. 
Josef Leypold, Die Wiege der frühindustriellen Waffenfertigung Bayerns stand in Kemnath, in: Kemnather Heimatbote 17 (1997), S. 27-29.
Bernhard Piegsa, Papierene Zeugen der "guten alten Zeit" - Im Wandschrank der Bauernstube des Heimatmuseums gestöbert, in: Kemnather Heimatbote 17 (1997), S. 43-49.
1998 HAK erweitert seine Website um eine Präsentation der Stadt Kemnath (Januar).
Planung für eine Neugestaltung des Museums beginnt. Beratung durch Landesstelle für nichtstaatliche Museen; Erarbeitung eines Konzeptes in Zusammenarbeit mit einem Innenarchitekten sowie dem Museumsgestalterinnen-Team "Für alle Sinne" aus Regensburg.
Hans Bäte, Auf Spurensuche, in: Kemnather Heimatbote 18 (1998), S. 19-23.
Josef Leypold, "Ohne Auftrag geht gar nichts", in: Kemnather Heimatbote 18 (1998), S. 24f.
1999 Das Museumsgestalterinnen-Team "Für alle Sinne" legt ein Konzept für eine Neugestaltung der Fronveste in zwei Stufen vor. Die erste Ausbaustufe geht von den derzeit dem Museum zur Verfügung stehenden Räumen aus, die zweite von der mittelfristig denkbaren Möglichkeit, dass die gesamte Fronveste (einschließlich der derzeit vom Stadtarchiv genutzten Räume) dem Museum zur Nutzung übergeben wird. Nach museumspädagogischen Grundsätzen wird die Raumnutzung und Zuordnung der Ausstellungsbereiche Handfeuerwaffen, steinzeitliche Funde und Geschichte der Fronveste geplant. Auch ein Lichtkonzept für Raum- und Objektbeleuchtung und ein Leitsystem für Haus und Innenräume sind vorgesehen. In die Finanzierung werden sich voraussichtlich der HAK, die Landesstelle für nichtstaatliche Museen und die Stadt Kemnath teilen.
Gründung der Arbeitsgruppe "Armaturwerk Fortschau" im HAK.
22. August: Museumsfest und Eröffnung der Sonderausstellung "Bierstadt Kemnath".
Josef Leypold, Was ist richtig, was ist falsch? Gedanken zu 15 Jahren Heimatmuseum des HAK Kemnath, in: Kemnather Heimatbote 19 (1999), S. 10-13 (eine leicht gekürzte Fassung dieses Textes können Sie hier nachlesen).
Bernhard Piegsa, "... im zweiten Stocke ein sehr hübsch zu nennendes Verhörszimmer ...", in: Kemnather Heimatbote 19 (1999), S. 29-35.
2000 2. Juli: Abschluss der Sonderausstellung "Bierstadt Kemnath". Tauschbörse rund um das Bier - "vom Bierdeckel bis zum Brauereilaster" im Hof der Klosterbrauerei.
20. August: Museumsfest und Eröffnung der Sonderausstellung "Steinzeit - Bronzezeit".
5. November: Eröffnung der Sonderausstellung "170 Jahre Post in Kemnath".
Josef Leypold, "In weitwendig und wehmütiger Klage ...", in: Kemnather Heimatbote 20 (2000), S. 11-18.
Hans Bäte, Altsteinzeit im Raum Kemnath, in: Kemnather Heimatbote 20 (2000), S. 29-33.
2001 9. März: Gerhard Schultes, der das Museum seit seiner Gründung 1984 geleitet hat, wird von Josef Leypold abgelöst.
Josef Leypold, "Jeder Meister soll seinen besonderen Stempel haben ...", in: Kemnather Heimatbote 21 (2001), S. 47-53.
2002 Die Umgestaltung der Waffen- und der Vor- und Frühgeschichts-Ausstellungen beginnt.
Josef Leypold, "... daß sie kein Pulver ins Maul bekommen" - Freud und Leid bayerischer Soldaten beim Umgang mit ihren Fortschauer Vorderladerwaffen, in: Kemnather Heimatbote 22 (2002), S. 9-13.
Robert Schön, Die Kemnather Kasernen, in: Kemnather Heimatbote 22 (2002), S. 42-46.
Bernhard Piegsa, Freude an der Schönheit, Liebe zur Wahrheit - Gottlieb Scharff, "Portraitist" des Kemnather Landes, in: Kemnather Heimatbote 22 (2002), S. 47-50.
2003 Die Vor- und Frühgeschichtliche Ausstellung erhält ihre neue Gestalt.
Ausstellung über den "Portraitisten des Kemnather Landes" Gottlieb Scharff lockt viele Besucher an.

Josef Leypold, "... desgleichen sollte sich in Europa nicht wiederfinden" - Die Anfangsjahre des Armaturwerks Fortschau, in: Kemnather Heimatbote 23 (2003), S. 40-44.
2004 Wir feiern Jubiläum: 25 Jahre HAK, 20 Jahre Museum, zehnte Kunstausstellung.
Josef Leypold, Aufgelassen, abgegangen - Vergessene Geschichte des Kaibitzer Bohr- und Schleifwerks, eines Teiles des Kurfürstlichen Armaturwerks Fortschau, in: Kemnather Heimatbote 24 (2004), S. 27-31.
Gerhard Schultes/Bernhard Piegsa, Der Tradition verbunden - dem Neuen aufgeschlossen. 25 Jahre Heimatkundlicher Arbeits- und Förderkreis Kemnath und Umgebung e. V. (HAK), 20 Jahre Heimat- und Handfeuerwaffenmuseum Kemnath = 25 Jahre HAK. Jubiläumsschrift. Kunstausstellung 2004, Kemnath 2004.
2005 Die von Josef Leypold gestaltete Sonderausstellung zum 60. Jahrestag des Kriegsendes stößt auf großes Interesse.
Josef Leypold, "... daß er sie mit Prügeln schlage!" Umstände, Anstände, Missstände im Armaturwerk Fortschau
, in: Kemnather Heimatbote 25 (2005), S. 21-25.
Robert Schön, Die Kemnather Fronveste, in: Heuschreck, Marter und Taferne (Heimat - Landkreis Tirschenreuth 17), Pressath 2005, S. 111-126. 
2006 Lob und Interesse finden auch die Sonderausstellungen zum Jubiläum "Die Bundeswehr - 50 Jahre Einsatz für den Frieden" sowie "'Tierische' Porzellankunst aus Nordbayern und Thüringen".
2007 Die "Wehrkundliche Sammlung" wird um eine Installation "Büchsenmacher-Arbeitsplatz" bereichert.

 

Stadtmauer

Innenhof der Alten Fronveste
mit Wehrturm der äußeren Stadtbefestigung.
Hier wurde als Bestandteil unseres Museums
eine komplette alte Schmiede originalgetreu eingerichtet,
die Anziehungspunkt für viele Museumsbesucher ist.
Photo: bjp.




© Heimatkundlicher Arbeits- und Förderkreis Kemnath und Umgebung e. V. 2007.
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